RSS – exhaustiv

Ja, auch unsere Seiten können RSS.

Aber es wäre schon auch zu einfach und wohl auch fast ein wenig langweilig nur immer jeden neuen Trend/Hype anzuwenden. Deswegen geht es in diesem kleinen Beitrag auch ein wenig um das Verständnis, was es mit dieser Technik auf sich hat, wie dies unsere Bequemlichkeit in den Internetdingen steigern kann und schlussendlich auch darum welcher RSS-Reader sich empfiehlt.

Bei der Beschreibung von RSS können wir unter anderem auch auf den Wikipedia-Eintrag zurückgreifen (http://de.wikipedia.org/wiki/RSS) und uns dem Naming »Really Simple Syndication« (seit Version 2.0) anschließen.

Das RSS-Format ist eine XML-Datei-Format, gehört also zu den Dingen, die das Web schon seit Jahren besser machen (sollen), hier – wie ich meine – ist dies auch für den Endanwender gelungen. Allerdings musste zur Technologie auch eine bestimmte Art der Webseitengestaltung aufeinandertreffen, die bloße Beschreibung von Daten, das Aufdröseln und Maschinenlesbarmachen von Daten lässt mich als Nutzer meist kalt. Gerade aber bei Seiten, welche periodischen Inhalt publizieren, Fernseh- und Zeitungswebseiten, Foren, Blogs oder Wikis ist es ein integrales Problem noch mit den neuesten Beiträgen Schritt zu halten, deren Visualisierung (über mehrere Seiten verteilt) kann ebenfalls als suboptimal empfunden werden.

Seiten, welche in eben genannte Kategorie fallen können mittels des Bereitstellens eines RSS-Feeds dem Leser eine einfachere Zugangsmöglichkeit gewähren, da er die Neuerungen quasi als E-Mail erhält, wobei der Emailtext eben den Text des neuen Artikels darstellt.

Eine eher lebensweltliche Erklärung was dort vor sich geht:
Auf einer Webseite, wie der unseren, werden sooft es geht neue Beiträge geschrieben. Wobei bestimmte Einträge auch bestimmte Eigenschaften haben, z.B. der Titel, das Erstellungsdatum, eine Kategorie, den Autor und natürlich auch (evtl. auszugsweiße) den Beitragstext. Pro neuem Beitrag gelangen somit diese Details in den aufgerufenen RSS-feed. Da die Formatierung standardisiert ist können demzufolge auch sonst recht intellektlose Programme etwas damit anfangen und bereiten es uns dann schön auf.

Wir als Surfer brauchen somit nicht mehr die Seiten ansteuern, sondern lassen uns über Neuerungen benachrichtigen, können auch sehr leicht, je nach verwendetem Programm auch uns wichtige Seiten archivieren usw.

Zudem kann man mit rss-feeds auch zahlreiche weitere Spielereien betreiben, einbinden von rss-feeds externer Seiten, das weitergeben einer opml-Datei wichtiger links an Freunde, usw.

Dies führt uns nun schon zum Ende dieses kleinen Beitrags und damit auf die möglichen RSS-Reader:

Es bieten sich hierbei sowohl Browser an, die diese Technologie unterstützen:
Firefox
Opera
Maxthon für den IE

oder spezielle Programme:
RSSOwl (da dies mein liebster Rss-Reader ist, nenne ich auch keine anderen)

oder auch Online reader:
microsoft start
google reader
my-feedster
bloglines

Eine sicherlich nützliche Vorstellung von freien RSS-Readern ist unter www.efb.nu zu finden.

vorformulierte Suche nach rss reader